ПЕЧЕРСК


 Киев, А. Прибега, 2006 DE

Киев, А. Прибега, 2006

Weit über die Grenzen der Ukraine hinaus ist Kiew durch seine malerischen Landschaften, seine Kirchen und Kathedralen, seine kostbaren Denkmale des Altertums und damit verbundenen historischen Ereignissen bekannt Keinen lassen gleichgültig die erhabenen goldenen Kuppeln der zahlreichen Kirchen Kiews, seine ins Grün gebetteten malerischen Hügeln bezaubern jeden auf den ersten Blick, seine unverkennbare Architektur überrascht einen durch die Einfachheit und gleich zeitig durch die Erlesenheit, die blauen Weiten des Dnepr und die herrlichen Landschaften der Umgebung ziehen einen in ihren Bann.
Der Chronist nannte Kiew "die Mutter der russischen Städte", indem er seine große Bedeutung für den einst mächtigen altrussischen Staat - die Kiewer Rus - betonte.
Als lebendige Zeugen des grauen Altertums sind die Sophienkathedrale mit ihren Fresken und Mosaiken, die Überreste des Goldenen Tors, das Kiewer Höhlenkloster sowie andere Monumentalbauten, die von dem hohen Niveau der jemaligen Architektur und der Bautechnik zeugen, uns überliefert. Kiew wuchs schnell in die Höhe und Breite und wurde mit steinernen Bauten bebaut, die von Mosaikwandbildern und Fresken, mit Majolika und Marmor geschmückt wurden. Rings herum wurden starke Festungsmauern, Wälle und steinerne Wachttürme errichtet. Durch die Erweiterung seines zentralen Teiles entstand der Kiewer Kreml, oder "die Stadt Wolodymyrs". Als Mittelpunkt des Handwerks- und Handelslebens ist der Stadtbezirk Podil geblieben. Hier befanden sich der städtische Versammlungsplatz, die steinernen Kathedralen und das zentrale Handelszentrum, "Torgowistsche" genannt.
Unter der Regierungszeit Jaroslaws des Weisen wurde eine neue Stadt, die sogenannte "Stadt jaroslaws" gebaut. Nämlich diese Epoche hat uns bedeutendste Baudenkmale hinterlassen. Sie riefen Begeisterung sowohl bei den Zeitgenossen als auch bei allen, die sie viele Jahrhunderte danach gesehen haben, hervor. Nicht umsonst hat Adam Bremenski, der deutsche Chronist Ende des 11. Jh., Kiew den Rivalen von Konstantinopel und die Zierde der ganzen orthodoxen Welt genannt.
Einst haben die Chronisten Kiew in eine Reihe mit solchen Weltzentren wie Rom, Antiochia und Alexandria gestellt. Leider hat es für seine mehr als anderhalbtausendalte Geschichte viel eingebüßt, aber nach der Verkündigung der Unabhängigkeit der Ukraine macht sich das Bestreben der Einwohner Kiews bemerkbar, zu ihren geistigen Ursprüngen zurückzukehren. Das wiederaufgebaute St.-Michaels-Kloster "mit den goldenen Dächern", die restaurierte Kirche des Kiewer Höhlenklosters, die Pirogostscha-Kirche und andere Sakralbauten legen davon Zeugnis ab.
Heute ist Kiew ohne seine herrlichen malerischen Wälder und Parks, Strände am Dnepr, seine Seen in Kontscha-Saspa und Pustscha-Wodyzja nicht mehr wegzudenken. Aber der Name der Stadt ruft auch andere Assoziationen hervor: Flugzeuge, Werkbänke, Bagger, komplizierte Elektrogeräte,um nur einiges zu nennen, werden hier produziert. Im Weichbild der Stadt liegen Dutzende Werke und Fabriken, experimentale Werkhallen und Forschungsinstitute. Das urbanistische Wachstum wird aber durch das liebevolle Verhalten der Stadtbewohner gegenüber der Landschaft und der Umwelt ausgewogen.







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